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Wenn der Stress nie aufhört: Was hinter meiner ständigen Erschöpfung wirklich steckte

Alle Blutwerte im grünen Bereich, und trotzdem am Limit: Unsere Redakteurin Nina (38 J.) erzählt, wie sie nach anderthalb Jahren zunehmender Erschöpfung erkannte, dass ihr Körper unter Dauerstress einen Mineralstoff verlor, den sie eigentlich dringend gebraucht hätte – und was ihr half, aus diesem Kreislauf wieder herauszufinden

Geschrieben von Nina Keller, aktualisiert am 07. September, 2026
Redakteurin Gesundheit

Herzrasen vor dem nächsten Meeting, das Gefühl, nie richtig abschalten zu können, und abends im Bett hellwach, obwohl der Tag eigentlich erschöpfend war. Chronischer Stress gilt heute als einer der am meisten unterschätzten Gesundheitsfaktoren – und wird oft erst ernst genommen, wenn daraus bereits Erschöpfung oder Schlafprobleme geworden sind. Was dabei selten erklärt wird: Der Körper verliert unter Dauerstress messbar einen Mineralstoff, der eigentlich helfen würde, genau diesen Stress zu regulieren.

Der Erschöpfungszustand, den ich für „normal" hielt

Ich bin Nina, 38 Jahre alt, Projektleiterin in einer Agentur. Ich habe lange gedacht, ständige Anspannung und schlechter Schlaf gehören zu meinem Job einfach dazu. Heute weiß ich, dass das nicht stimmt – auch wenn ich lange gebraucht habe, um das zu verstehen.

Es fing schleichend an, etwa vor anderthalb Jahren. Erst war es nur gelegentliches Herzrasen vor wichtigen Präsentationen. Dann kam dazu, dass ich abends im Bett lag, todmüde, aber gedanklich immer noch im Büro. Ich schlief ein, wachte aber nachts häufig auf und fühlte mich morgens selten wirklich erholt.

Nach einigen Monaten kamen weitere Dinge dazu: Wadenkrämpfe nachts, eine spürbar kürzere Zündschnur bei Kleinigkeiten, und das Gefühl, mich schneller zu erschöpfen als früher. Ich funktionierte, aber ich erholte mich nicht mehr richtig.

Mein Partner sprach mich irgendwann darauf an, wie angespannt ich selbst am Wochenende wirkte. Sein Satz blieb hängen: „Du bist doch nie wirklich im Feierabend."

Alle Werte im grünen Bereich – und trotzdem am Limit

Ich ging zu meiner Hausärztin. Blutbild, Schilddrüsenwerte, Eisen – alles im Normbereich. „Das klingt nach einer klassischen Erschöpfung durch Dauerstress", sagte sie, „aber einen konkreten Laborbefund, der das erklärt, sehe ich hier nicht." Sie riet mir zu mehr Pausen, Sport und – falls es nicht besser würde – einer Verhaltenstherapie.

Ich fragte nach, was im Körper eigentlich passiert, wenn man dauerhaft gestresst ist. Sie erklärte mir das Prinzip der Stressachse (Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse), über die der Körper das Hormon Cortisol ausschüttet – normalerweise ein gut reguliertes System, das sich bei anhaltendem Stress aber aus dem Gleichgewicht bringen lässt.

Damit hatte ich zumindest einen Namen für das, was mit mir passierte. Aber noch keinen konkreten Ansatzpunkt.

Meditations-App, Ashwagandha, nichts half wirklich

Ich fing an, bewusster auf Schlafhygiene zu achten: feste Zubettgehzeiten, kein Bildschirm mehr nach 22 Uhr, eine Meditations-App. Das half etwas – ich schlief etwas leichter ein. Aber die grundsätzliche Anspannung tagsüber blieb, und die nächtlichen Wadenkrämpfe kamen weiterhin.

Eine Kollegin empfahl mir ein pflanzliches Ashwagandha-Präparat. Ich probierte es zwei Monate. Ein leichter, aber nicht wirklich überzeugender Effekt – zu wenig, um wirklich etwas zu verändern.

Ich wollte verstehen, was in meinem Körper eigentlich fehlte, um mit dem Stress besser umzugehen – nicht noch eine weitere Entspannungstechnik, sondern die Frage: Was braucht mein Körper konkret, um die Stressreaktion selbst wieder zu regulieren?

Das Buch, bei dem der Groschen endlich fiel

Dabei stieß ich auf ein Buch von Dr. med. Ulrich Strunz, Internist und Molekularmediziner: "Das Stress-weg-Buch – Das Geheimnis der Resilienz". Darin beschreibt er, dass anhaltender Stress den Körper nicht nur psychisch, sondern auch biochemisch verändert – und dass bestimmte Nährstoffe unter Dauerbelastung schneller aufgebraucht werden, als man sie über die Ernährung ersetzen kann.

Auf der Suche nach mehr Hintergrund fand ich außerdem ein Interview mit Prof. Dr. Martin Reincke und Dr. Elisabeth Nowak von der Medizinischen Klinik und Poliklinik IV am LMU Klinikum München, veröffentlicht in der klinikeigenen Publikation: LMU Klinikum Interview . Darin erklären sie, wie die Stressachse funktioniert und was bei dauerhaft erhöhtem Cortisol im Körper passiert – von Schlafstörungen bis zu Stoffwechselveränderungen.

Das erklärte mir zum ersten Mal, warum reine Entspannungstechniken bei mir nicht ausreichten: Sie setzen an der Wahrnehmung von Stress an, nicht zwangsläufig an der biochemischen Regulation der Stressachse selbst.

Genau an dieser Stelle stieß ich immer wieder auf denselben Begriff: Magnesium.

Der Teufelskreis, den mir niemand erklärt hatte

Was ich in meiner Recherche verstand, ließ sich in etwa so zusammenfassen: Magnesium wirkt im Körper als eine Art natürliche Bremse der Stressachse – es dämpft die Freisetzung von Botenstoffen im Hypothalamus und reguliert die neuronale Erregbarkeit über NMDA-Rezeptoren, die sonst zur Übererregung beitragen können.

Das Tückische daran: Chronischer Stress selbst erhöht die Magnesiumausscheidung über die Niere. Das bedeutet, gerade in stressigen Phasen – wenn der Körper Magnesium am dringendsten braucht, um die Stressachse zu regulieren – verliert er gleichzeitig mehr davon. Ein Kreislauf, der sich selbst verstärken kann.

Eine Studie von Held et al. (2002), Pharmacopsychiatry untersuchte die Wirkung einer oralen Magnesiumgabe bei älteren Erwachsenen und fand dabei neben verbesserten Schlafparametern auch eine Senkung des Cortisolspiegels in der untersuchten Gruppe. Wichtig für die Einordnung: Die Studie war klein (12 Teilnehmende) und mit älteren Menschen durchgeführt – spätere systematische Übersichtsarbeiten zu Magnesium und Schlaf kommen insgesamt zu einem gemischten Bild, mit unterschiedlichen Resultaten je nach Studie. Ein einzelner Befund ist also kein Beweis, aber ein plausibler Baustein im Gesamtbild.

Für mich änderte das trotzdem die Perspektive: Nicht nur Stress selbst war das Problem, sondern möglicherweise auch, dass mein Körper durch den Stress zusätzlich einen Mineralstoff verlor, der genau diesen Stress hätte dämpfen können.

Der Fehlkauf, der mich fast zweifeln ließ

Mit diesem Wissen kaufte ich das erstbeste Magnesiumpräparat aus der Drogerie – ohne genauer auf Form oder Dosierung zu achten. Ich nahm es drei Wochen lang.

Das Ergebnis: kaum eine spürbare Veränderung, dafür gelegentlich ein flaues Gefühl im Magen. Ich fragte mich, ob Magnesium bei mir wirklich der richtige Ansatzpunkt war, oder ob ich einem weiteren Trend hinterherlief.

Die Antwort darauf bekam ich schließlich bei einem Workshop zum Thema Stressregulation, den meine Firma organisiert hatte.

Der Satz einer Fremden, der den Punkt traf

Dort lernte ich Petra Lehmann kennen, Gesundheitscoach mit Schwerpunkt Stressregulation. In der Pause erzählte ich ihr von meiner Recherche und meinem wenig überzeugenden Magnesium-Versuch.

Petra nickte. Die meisten Menschen, die zu mir kommen, konzentrieren sich auf Entspannungstechniken – was ja auch wichtig ist", sagte sie. „Aber die Frage, ob der Körper überhaupt die Bausteine hat, um sich selbst zu regulieren, wird kaum gestellt. Und bei Magnesium ist fast immer die Form das Problem, nicht die Idee dahinter."

Sie erklärte mir, dass viele günstige Präparate auf schlecht bioverfügbares Magnesiumoxid setzen – der Körper nimmt davon nur einen Bruchteil auf, der Rest sorgt eher für Magen-Darm-Beschwerden als für eine Wirkung im Nervensystem. Das erklärte mein eigenes Erlebnis ziemlich genau.

„Für eine zuverlässige Versorgung braucht es eine Kombination gut aufnehmbarer Formen", ergänzte sie, „und zusätzlich Vitamin B6, das die Aufnahme von Magnesium in die Zelle unterstützt."

Die Formel, die endlich Sinn ergab

Mit diesen Kriterien im Kopf – gute Bioverfügbarkeit, Kombination mehrerer Formen, Vitamin B6, nachgewiesene Qualität – sah ich mir Präparate gezielt an.

Ich entschied mich für den Magnesium-Komplex von VitaMoment. Er kombiniert vier Magnesiumformen: Magnesiumcitrat und Magnesiummalat, die schnell aufgenommen werden, Magnesiumbisglycinat, das besonders gut verträglich ist, sowie Magnesiumcarbonat für eine länger anhaltende Versorgung über den Tag. Ergänzt wird das Ganze durch Vitamin B6.

VitaMoment produziert in Deutschland und lässt seine Produkte extern laborprüfen, mit einsehbaren Chargenanalysen. Die 100-Tage-Geld-zurück-Garantie gab mir zusätzlich das Gefühl, dass hier niemand eine Wirkung über Nacht verspricht.

Ich bestellte das Vorteilspaket mit 36 % Rabatt, was den Tagespreis auf umgerechnet 0,23 € senkte.

Drei Monate später: das, was sich wirklich verändert hat

Ich nahm zwei Kapseln morgens, kombiniert mit den Schlafgewohnheiten, die ich mir bereits angewöhnt hatte. Realistische Erwartungen waren mir wichtig: Ein über Monate entstandenes Ungleichgewicht löst sich nicht in einer Woche auf.

In den ersten zwei Wochen passierte äußerlich wenig. Nach etwa drei bis vier Wochen bemerkte ich, dass ich abends schneller zur Ruhe kam und seltener nachts aufwachte. Die Wadenkrämpfe wurden deutlich seltener.

Nach sechs Wochen merkte ich eine Veränderung, die mich am meisten überraschte: Ich reagierte in stressigen Meetings weniger gereizt, konnte schneller wieder runterkommen. Nach drei Monaten war mein Grundzustand insgesamt ruhiger – nicht stressfrei, mein Job ist nach wie vor fordernd, aber ich erhole mich sichtbar besser zwischen den Belastungsspitzen.

Für wen sich der Blick auf Magnesium wirklich lohnt

Ich bin keine Ärztin. Chronischer Stress und seine Folgen sind komplex, und Magnesium ist mit Sicherheit nicht die alleinige Lösung – Schlaf, Bewegung, eine realistische Arbeitsbelastung und, wo nötig, professionelle Unterstützung bleiben die Basis. Wer Anzeichen eines beginnenden Burnouts bemerkt – anhaltende Erschöpfung trotz Schlaf, starke Antriebslosigkeit, körperliche Warnsignale –, sollte das immer ärztlich abklären lassen, statt allein auf ein Nahrungsergänzungsmittel zu setzen.

Was ich trotzdem für mich mitnehme: Die Frage nach der eigenen Magnesiumversorgung gehört in jede ernsthafte Auseinandersetzung mit chronischem Stress – gerade weil Stress selbst den Bedarf erhöht, während die Standardversorgung das kaum berücksichtigt.

Wer sich den VitaMoment Magnesium-Komplex selbst ansehen möchte: → Zum VitaMoment Magnesium-Komplex 

Die drei Zweifel, die mich fast gestoppt hätten

„Mein Blutbild war doch unauffällig."
Ein Standard-Bluttest zeigt einen funktionellen Magnesiummangel oft nicht zuverlässig an, da nur ein kleiner Teil des Magnesiums im Blut zirkuliert – der Großteil steckt in Zellen und Knochen.

„Ich nehme doch schon Magnesium."
Das dachte ich auch – bis ich verstand, dass Form und Kombination entscheiden, ob der Körper wirklich etwas davon hat. Mein eigener Drogerie-Versuch hat mir das ziemlich klar gezeigt.

„Kann ein Nährstoff wirklich etwas an meinem Stress-Level ändern?"
Auch diesen Gedanken hatte ich lange. Was ich verstanden habe: Magnesium schaltet Stress nicht ab. Es unterstützt den Körper dabei, seine eigene Bremse für die Stressreaktion wieder besser nutzen zu können – neben Schlaf, Bewegung und, wo nötig, professioneller Begleitung.

Ob dein Weg genauso aussieht wie meiner, kann ich nicht versprechen. Jeder Körper reagiert unterschiedlich, und Ergebnisse können individuell variieren. Was ich dir mitgeben möchte: Es lohnt sich, genauer hinzuschauen, bevor man Dauerstress einfach als Normalzustand hinnimmt.

Alles Gute auf deinem Weg zu mehr Ruhe.

Deine Nina Keller

Zur Redakteurin:

Nina Keller ist 38 Jahre alt und arbeitet als Projektleiterin in einer Agentur. Nach anderthalb Jahren mit zunehmender Erschöpfung und einer Diagnose ohne konkreten Ansatzpunkt begann sie, sich selbst intensiv mit dem Zusammenspiel von Stress, Cortisol und Mikronährstoffversorgung auseinanderzusetzen. Mit diesem Artikel teilt sie ihre Rechercheergebnisse – in der Hoffnung, anderen Betroffenen den Weg zu einer für sie passenden Lösung zu erleichtern.

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